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VKI 2011

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Herzlich willkommen bei Schule als Staat! 

Herzlich willkommen in den
Vereinigten Klassen von Isoldien!

   

Im Zuge des Projekts "Schule als Staat" verwandelte sich das IKG am Ende des Schuljahres 2010/2011 in einen Staat - die Vereinigten Klassen von Isoldien (VKI).

Eine Schule in einen Staat zu verwandeln fordert viele motivierte Schüler und engagierte Lehrer. Das merkte auch das 40-köpfige Organisationsteam des Isolde-Kurz-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Lehrer planten seit Oktober 2010 das große Projekt „Schule als Staat“. Egal ob Wahlen, Betriebsgründungen, Parlament oder Polizei - alles musste organisiert werden. Dies bedeutete viel Arbeit und manchmal auch Stress, aber letztendlich konnte alles mit großem Erfolg umgesetzt werden.

Am 21. Juli verzauberte Herr Englert um 9.30 Uhr in einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung in der Turnhalle unsere Schule in die „Vereinigten Klassen von Isoldien“ – eine parlamentarische Demokratie mit eigener Verfassung, Währung(den Isos), eigener Flagge und Hymne. In deren Refrain wird die Aufforderung wiederholt: „So steht zusammen, couragiert!“ Das taten die Schüler. Sie arbeiteten als Beamte oder gründeten über 120 Betriebe. Von der Burgerbude über Fotostudios bis hin zum Rad-Haus war alles dabei. Natürlich kam dank des Staatstheaters, des Staatsorchesters und eines Kinos die Kultur nicht zu kurz. Die Tageszeitung „Kurzschluss“ informierte die Bürgerinnen und Bürger sowie die Staatsgäste über alles Wissenswerte.

„Am besten an diesem Projekt gefällt mir, dass es für alle Altersstufen interessant ist und jeder aktiv teilnehmen kann“, lobt Schulleiter Martin Englert in seinem Amt als Präsident der Vereinigten Klassen von Isoldien das Staats-Spiel. So wählten alle Bürgerinnen und Bürger schon Wochen vor den Projekttagen ihre Regierung. Die Parteien hatten zuvor ihre Parteiprogramme formuliert und Wahlkampf betrieben. Nach Pfingsten tagte wöchentlich parallel zum Orga-Team das Parlament. Zu Beginn der drei Staatstage übernahmen dann die gewählten Politiker die Regierungsgeschäfte der VKI und verabschiedeten die Gesetze, von der Umsatzsteuer bis zum Strafgesetzbuch.

Jeder Staatsbürger war verpflichtet täglich sechs Stunden das Staatsleben zu genießen, drei Stunden davon mit Arbeit. Um dies zu gewährleisten, wurden PC-gestützte Zollkontrollen eingeführt. Jeder musste sich mit seinem Personalausweis und seiner ID-Nummer  seine Einreise an- und die Ausreise wieder abmelden. Die Zollschranken dienten außerdem dafür, dass niemand unerlaubt Waren in den Staat einführte.

An den drei Staattagen fand um 11:00 Uhr eine öffentliche Parlamentssitzung statt, in welcher die Bürger einen guten Einblick in die Zielsetzungen ihrer Regierung bekamen. Sollen nun Fußballspieler, die das Land repräsentieren, mit Staatsgeldern finanziert werden? Sie sollten nicht. Trotzdem hat die VKI-Nationalmannschaft beim Fußball-Länderspiel gegen das „Röhmisches Ländle“ in Münsingen verdient gewonnen.

Die Schüler gehen in ihrer Aufgabe voll auf: Das "Parlament" tagt.

 

Auch in den Betriebsgründungen spiegelte sich die aktive Teilnahme aller wider. Neben den vielen Gastronomie-Betrieben und Süßwarenläden fand man auch außergewöhnliche Dienstleister. So konnte man sich von einer Gruppe Mädels im Betrieb „Les Visionnaires“ die Zukunft voraussagen lassen oder in einem Einfraubetrieb eine Hand-Massage bekommen. Wer sich für Ballett, Jazz Dance oder Hip- Hop interessiert, war bei „The Dancing Isos“ genau richtig. Bei „Schnappschuss“ konnte man sich im 50er Jahre Stil in Schale werfen und ablichten lassen.

Im Hintergrund arbeiteten die Beamten des Warenlagers, nicht immer stressfrei und zur vollen Zufriedenheit der Betriebsleiter, im Vordergrund standen die Politiker, an erster Stelle der Kanzler, Philipp Gamerdinger, und sein Stellvertreter, Michael Denner. Beide lenkten die Staatsgeschäfte verantwortungsvoll und konnten auch eine Revolte von unzufriedenen Steuerzahlern, verantwortungsbewussten Umweltschützern und lautstarken Quertreibern beruhigen. Sie erklärten in der Schluss-Kundgebung, dass sie Kritikfähigkeit für eine notwendige Staatsbürger-Tugend halten. Sie brachten aber auch deutlich zum Ausdruck, dass die Protestierenden sich hätten früher drum kümmern können. Manches war „wie im wirklichen Leben".

>>> Artikel im Reutlinger General-Anzeiger vom 28.7.11​


 Kontakt (auch nach dem Projekt):

Unsere Adresse: schulealsstaat.ikg@googlemail.com