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Schulorchester

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Schulorchester 
 
„Jeder ist ein Solist, und trotzdem entsteht im Zusammenspiel ein großes Ganzes.“
 
Vor ein paar Jahren hat Herr Witte den Orchesterbereich von Herrn Förstel übernommen. Nachdem er bislang am IKG im Chorbereich tätig war, kehrt er damit zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, denn eigentlich ist er Schulmusiker mit Hauptfach Geige und zusätzlich ausgebildeter Ensembleleiter und Geigenlehrer. Das ist natürlich eine gute Voraussetzung für Orchesterarbeit, denn die Streicher bilden das Herz eines Orchesters und Schulorchesterleitung ist immer auch Instrumentalunterricht: Die Schüler brauchen technische Hilfen, um die Töne zu bewältigen, aber auch um den Ausdruck der Musik umzusetzen zu können.
 
Das Orchester besteht aus knapp 20 Schülerinnen und Schülern vorwiegend aus der Mittel- und Oberstufe: mancher ist auf seinem Instrument schon recht weit, andere sind noch unsicherer, auch einige erfreulich versierte SchülerInnen aus der Unterstufe (auch Klasse 5!) sind dabei. Alle haben gemeinsam Freude am Musizieren, und jeder ist eine Bereicherung für das Orchester! Gespielt werden Musikstücke aller Epochen und Stilrichtungen. Zum Weihnachtskonzert und zum Februarkonzert in der Kirche passte Traditionelles, und so standen auf dem Programm Highlights aus der Barockzeit. Das klingt zunächst recht langweilig und verstaubt, ist es aber gar nicht, wenn man die Interpretation an der sogenannten „historischen Aufführungspraxis“ orientiert: Das Orchester spielt im Stehen, zeichnet die Melodielinien durch Atem und Spielbewegungen nach, setzt Akzente, dass die Musik eine ungeahnte Intensität und Lebendigkeit bekommt. Die Programmatik des „Kampfes gegen die Windmühlen“ oder der „Seufzer der Dulcinea“ aus Telemanns Don Quichotte-Suite wurde so für Spieler und Hörer gleichermaßen erlebbar. Im Blockflötenkonzert von Fasch überzeugte Julia Nißle durch eine reife Interpretation, sensibel begleitet durch das Barockorchester. Das neue Spiel- und Musiziergefühl des Schulorchesters hat sowohl die Musiker überzeugt als auch das Publikum beeindruckt.
 
Aber die Programmauswahl des Orchesters ist auf Vielfältigkeit hin ausgelegt: Für die Sommerserenade werden zur Zeit Tangos und Melodien aus dem Musical „Cats“ einstudiert. Auch da geht es um Intensität des Ausdrucks und um emotionales, freies, oft auch „freches“ Musizieren. Denn die Musiker spielen nicht brav die richtigen Töne zur richtigen Zeit, sondern bringen intensiv ihre Emotionen in die Musik ein: „Jeder ist ein Solist“ und trotzdem entsteht im Zusammenspiel ein großes Ganzes. Auch wenn das Resultat technisch natürlich nicht perfekt ist, strahlt es eine Lebendigkeit aus, die Mitspieler und Zuhörer glücklich machen kann.
 
Das Orchester trifft sich wöchentlich montags zwischen 18.00 und 19.30 Uhr. Neben dem Proben gibt es auch immer eine Keks-oder Schokoladenpause mit einem kurzen Überraschungsvideo - meist von You-Tube - mit musikalisch Interessantem oder Witzigen.  
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